Uhrenbeweger für Automatikuhren

Sinn eines Uhrenbeweger

Seit einigen Jahren werden Automatikuhren nicht nur bei Sammlern immer populärer. Hatte man sich früher noch mit einer Uhr begnügt, ist heute, nicht zu letzt wegen der immer günstigeren Preise, eine klare Tendenz zur zweiten, dritten oder vierten Uhr zu erkennen. Eine schöne Automatikuhr ist nicht nur eine sinnvolle Investition, sondern auch ein klares Bekenntnis zu Stil und Leidenschaft. Wenn nur das gute Stück nach 2 Tagen ohne Tragen nicht immer stehen bleiben würde.

Spätestens dann sollte man sich mit dem Gedanken tragen, einen Uhrenbeweger anzuschaffen. Hier wir die Automatikuhr auf ein spezielles Kissen oder einen Drehteller gespannt, der sich mit Hilfe eines Elektromotors langsam um die Achse der Uhr dreht. Somit wir die Uhr ständig aufgezogen und das lästige Nachstellen entfällt.

Allerdings trennt sich grade bei der Mechanik die Spreu vom Weizen. Bei günstigen Angeboten finden Sie gerade einen Ein- und Ausschalter, wenn Sie Glück haben, noch einen Schalter für Links- und Rechtslauf.
In hochwertigen Uhrenbewegern finden Sie in der Regel unterschiedliche Aufzugsprogramme (= Intervallprogramme). Sie können nicht nur bestimmen, in welchen Zeitabständen (Intervallen) sich der Uhren-Beweger dreht, sondern Sie können zusätzliche die Drehrichtung links, rechts oder alternierend einstellen. Somit läßt sich der Uhrenbeweger individuell auf das Uhrenwerk justieren. Man spricht hier im Englischen von "Turns Per Day" (TPD), Deutsch: "Umdrehungen Pro Tag" (UPT ). Sollte das Intervall zwischen den einzelnen Umdrehungen zu gross eingestellt sein, bleibt das Automatikwerk vor der nächsten Bewegung kurz stehen und somit verliert die Uhr ihre Ganggenauigkeit.

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